Prof. (em.) Dr. Bernhard Sieland:

Herrn Dipl.-Kfm. Rettig habe ich in einem Workshop mit ca. 20 Teilnehmer*innen und in einer nachfolgenden Einzelberatung schätzen gelernt. 

Qualitätsmerkmal im Workshop war seine Gesprächsführung: Die Mischung aus informativen und gut strukturierten Unterlagen sowie gezielten Fragen halfen mir und den übrigen Anwesenden, die eigenen Wünsche klarer zu erkennen. Er bot in der Regel mehrere Lösungsvorschläge an und erläuterte jeweils deren Vor- und Nachteile für uns. Es gelang ihm trotz heterogener Interessen und unterschiedlichem Vorwissen der Teilnehmer*innen, die teilweise komplexen Überlegungen für alle verständlich zu erläutern. Erfreulich war für mich auch die Tatsache, dass er in vielen Fällen die bisherige Anlagestrategie der Teilnehmer*innen bestätigte, so dass ich in keinem Fall das Gefühl hatte, zu Entscheidungen bzw. Veränderungen gedrängt zu werden.

Verglichen mit den ca. 10 Beratungen bei Bank- und Versicherungsvertretern, die ich bisher erlebt habe, war die Honorarberatung durch Herrn Rettig ein Qualitätssprung ohne jeden Druck zu schnellen Entscheidungen und ohne überhebliches Spezialistengehabe. Das Beratungshonorar hat sich mehr als gelohnt.

Kurz: Herr Rettig ist in dem breiten Gebiet sehr sachkundig, klärt die Anliegen der Klienten und macht kreative Vorschläge mit Vor- und Nachteilen, ohne auf schnelle Abschlüsse zu drängen. 

 


Rentenversicherungen

Ihr Handwerker oder Taxifahrer stellen Ihnen eine Rechnung aus, wenn Sie eine Dienstleistung erhalten. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum die Beratungen bei Ihrem Vermittler oder Bankberater "kostenlos" sind? Wenn Sie die Kosten kennen würden, würden Sie die Dienstleistung sicherlich nicht in Anspruch nehmen... Schauen Sie sich einfach die Beispielrechnung an!

Übrigens, das System der Banken und Versicherungen beinhaltet unglaublich viele Anreizprobleme, die Sie viele 1.000 Euro kosten. Und dann wird es schwierig, mit der finanziellen Unabhängigkeit.

Mehr dazu erfahren Sie in meinem Konzept
Step 1 weiter unten:   "Der Experte!"

 


Geldanlagen

Wie bei der Rentenversicherung stellt sich auch hier die Frage, warum die Beratungen bei Ihrem Vermittler oder Bankberater "kostenlos" sind? Wie schon bekannt, würden Sie dann vermutlich kein Geld anlegen.

Ein "guter" Bankberater, im Sinne der Geschäftsführung (!), schichtet Ihr Aktien-Depot alle 2-3 Jahre einmal um. Denn dann fallen wieder neue Ausgabeaufschläge an... Und das ist nur ein Problem, das Sie mit der Geldanlage bei Banken und Versicherungen haben.

Eine anschauliche Beispielrechnung entnehmen Sie bitte dem Bild.

Mehr dazu erfahren Sie in meinem Konzept
Step 1 weiter unten:   "Der Experte!"

 


Das Honorar-Konzept

Die Auswirkungen der Banken- und Versicherungsberatung haben Sie jetzt schon kennen gelernt. Wie es auch anders und vor allem fairer geht, zeige ich Ihnen jetzt auf.

Das Honorar-Konzept hat zum Ziel, dass Sie nicht mehr den Banken und Versicherungen ausgeliefert sind, sich sehr gut auskennen und Sie Ihrem Ziel, der finanziellen Unabhängigkeit, deutlich leichter näher kommen.

Step 1: Der Experte

Hierbei biete ich Ihnen einen persönlichen Workshop über rund 2 Stunden an, indem Sie lernen:
- wie Banken und Versicherungen an Ihr Geld kommen,
- warum das magische Dreieck der Geldanlagen so wichtig ist,
- wie Volatilität und Laufzeit zusammen hängen,
- welche Produkte es gibt und welche Vor- und NACHTEILE diese haben,
  (Bspw. Riester, Rürup, Aktienfonds, Anleihen, gesetzliche Rente (!), u.s.w.)
- vieles mehr und natürlich Ihre Fragen!

Kurzum sind Sie nach diesem sehr intensiven Workshop Ihr eigener Experte und können sich, wenn Sie es wollen, selber um Ihre Altersvorsorge und Geldanlagen kümmern!

Damit die Kosten nicht Ihre Geldanlage oder Vorsorge auffressen, habe ich den Workshop für bis zu 6 Personen konzipiert.

Der Workshop kostet somit pro Person ab 49,99 Euro. 

Wenn Sie alleine geschult werden möchten, zahlen Sie für Ihre finanzielle Unabhängigkeit nur 299,94 Euro.

Sie sind schon Experte im Bereich Altersvorsorge und Geldanlagen? 
Dann weiter mit Step 2!


Step 2: Das Lebensphasenkonzept

Ihr persönliches Lebensphasenkonzept erstellen wir gemeinsam, indem wir:
1. Ihre aktuelle Lebenssituation und -Planung analysieren,
2. Ihre vorhanden Geldanlagen sowie Altersvorsorgen prüfen und
3. hieraus ein auf Sie zugeschnittenes Lebenphasenkonzept erarbeiten.

Da die Lebens-Situationen meiner Kunden sehr unterschiedlich sind, erfragen Sie einfach ein Angebot für Ihr eigenes Lebensphasenkonzept!

Sie haben schon ein eigenes Lebensphasenkonzept? 
Dann einfach weiter mit Step 3!

Step 3: Die Umsetzung

In Step 3 setzen wir gemeinsam das Lebensphasenkonzept aus Step 2 um. 

Die Kosten belaufen sich bei:
- Abschluss einer Rentenversicherung (Riester, Rürup,  usw.) auf 299 €,
- Betreuung von Verträgen monatlich 2 € je Vertrag (jährliche Rechnung).
  (Maximal 60 € pro Person! Bei 3 Verträgen sparen Sie schon 12 €/Jahr)

Ihre finanziellen Vorteile aus diesem Konzept entnehmen Sie bitte den Schaubildern zu den Themen "Geldanlagen" und "Altersvorsorge".

Allgemeine Informationen - Altervorsorge

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Was denken Sie: Wie viel Rente werden Sie einmal erhalten? Und was können Sie sich für die Summe monatlich leisten? 


Die Mehrheit der Bevölkerung schätzt die Höhe der späteren Rente zu hoch ein. Jeder Vierte sogar um mehr als 50%. Dabei liegen Wunschrente und Realität meist weit auseinander. 


Tatsächlich erhält statistisch gesehen jeder zweite Mann monatlich weniger als 1.050 € Rente. Bei Frauen sind es sogar weniger als 450 €. Auch die später zur Verfügung stehende Kaufkraft dieser Renten wird meist falsch eingeschätzt: Nur wenige denken an die Auswirkungen der Inflation. 


Wer im wohlverdienten Ruhestand ausschließlich auf seine spärliche gesetzliche Rente angewiesen ist, muss sich meist deutlich einschränken, auch vorhandene Rücklagen sind im Zweifel rasch aufgezehrt (Langlebigkeitsrisiko). Um einen Ruhestand ohne finanzielle Nöte sicherzustellen, ist der planmäßige Aufbau einer privaten oder betrieblichen Altersvorsorge unabdingbar. 

Mit einer Lebensversicherung können Sie Risiken, die Ihren Lebensunterhalt betreffen, auf Versicherungslösungen abwälzen - damit Sie zumindest in dieser Hinsicht Ihr Leben sorgenfrei genießen können. 

Drei Schichten zur individuellen Vorsorge

Unser System in Deutschland baut auf drei Schichten auf. Jede davon trägt ihren Teil zur Absicherung im Alter bei und wird unterschiedlich gefördert und steuerlich behandelt.

1. Schicht: Basisvorsorge (Gesetzliche Rente, Basis-Rente, berufstständische Versorgungswerke)
2. Schicht: Ergänzende erwerbsbasierende Zusatzvorsorge (Riester, betriebliche Altersvorsorge)
3. Schicht: Private Vorsorge (Private Rentenversicherung, Kapitallebensversicherung)

Basis-Rente

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Die Basis-Rente ist eine kapitalgedeckte Rentenversicherung, welche Elemente der gesetzlichen Rentenversicherung enthält und eine hohe steuerliche Förderung in der Ansparphase vorsieht. Besonders Gutverdiener sowie Selbständige profitieren hier von einem Sonderausgabenabzug und können dabei, entsprechend ihrer jeweiligen steuerlichen Situation, flexibel ratierliche (in Raten) Beitragszahlungen und Zuzahlungen kombinieren. 

Die Förderungen der Basis-Rente können alle unbeschränkt in Deutschland steuerpflichtigen Personen nutzen. 

Vorteile einer Basis - Rente:

Hohe staatliche Förderung durch steuerliche Absetzbarkeit der Beiträge (2018: 86 % der Beiträge, jährlich steigend, ab 2025: 100 %). 

Auch Einmalbeiträge und Sofortrenten möglich.

Zusatzversicherungen möglich (z.B. Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung).

Bis zu 100 % freie Fondsanlage möglich.

Beiträge können flexibel an die jeweilige Lebenssituation angepasst werden.

Nach herrschender Rechtsauffassung "Hartz-IV"- und Pfändungssicherheit des Vertragsguthabens in der Ansparphase.

Besonderheiten:

Höchstbeitrag 2018 (einschließlich Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung und Versorgungswerken): 23.712 EUR für Alleinstehende bzw. 47.424 EUR für gemeinsam veranlagte Verheiratete.

Auszahlung frühestens ab Alter 62.

Auszahlung ausschließlich als Rente, keine Kapitalabfindung möglich.

Kündigung und Rückkauf sind nicht möglich.

Keine Beleihung, Abtretung oder Verpfändung durch den Arbeitnehmer möglich.

Für Rentenbezüge ab 2040 volle nachgelagerte Besteuerung der Rente.

Im Todesfall erhalten nur versorgungsberechtigte Hinterbliebene Hinterbliebenenleistungen.

Betriebliche Altersvorsorge anhand der Direktversicherung

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Die Direktversicherung ist eine kapitalgedeckte Lebens- oder Rentenversicherung, die der Arbeitgeber als  Versicherungsnehmer und Beitragszahler für den Arbeitnehmer als versicherte Person abschließt und bei der der Arbeitnehmer bezugsberechtigt ist. Im Versorgungsfall zahlt der Versicherer dann die Leistung direkt an den Arbeitnehmer bzw. seine Hinterbliebenen aus. Beiträge des Arbeitnehmers aus dem ersten Arbeitsverhältnis werden staatlich gefördert, indem diese steuer- und sozialversicherungsfrei in die bAV eingezahlt werden können (sog. Entgeltumwandlung). Darauf besteht ein Rechtsanspruch (§ 1a BetrAVG). 

Die Förderungen der betrieblichen Altersvorsorge können nutzen:

- Arbeitnehmer und Auszubildende der Privatwirtschaft.
- "Beherrschende" Gesellschafter-Geschäftsführer unter bestimmten Voraussetzungen.
- Angehörige des öffentlichen Dienstes, wobei hier gesetzliche und tarifvertragliche Sonderregelungen gelten.
- Beamte und Selbständige können die bAV dagegen nicht beanspruchen. 

Vorteile der Direktversicherung:

- Hohe staatliche Förderung durch steuer- und sozialabgabenfreie Beiträge (Entgeltumwandlung),
- Summe der eingezahlten Beiträge und Zulagen wird garantiert,
- Beiträge können flexibel an die jeweilige Situation angepasst werden und Zuzahlungen sind möglich,
- nach herrschender Rechtsauffassung "Hartz-IV" - und Pfändungssicherheit des Vertragsguthabens in der Ansparphase,
- Vollständige Kapitalabfindung zu Rentenbeginn möglich.
bAV-Rentenleistungen werden in einem bestimmten Umfang von der Anrechnung auf Grundleistungen freigestellt. Der monatliche Freibetrag beträgt 100 €. Eine übersteigende Rente wird bis zu einer definierten Obergrenze von 30 % berücksichtigt. Beispiel:
Die Rente beträgt 200 € - Freibetrag liegt dann bei 130 € (100 € + 30 % von 200 € - 100 €)

Besonderheiten:

- Durch die Sozialversicherungsfreiheit der Beiträge verringern sich auch mögliche Ansprüche aus   Sozialversicherungssystemen (z.B. gesetzliche Rente, Arbeitslosengeld).
- Der steuerfreie Höchstbeitrag für Neuzusagen liegt 2018 bei 6.240 EUR pro Jahr (520 EUR pro Monat) - der Höchstbeitrag für die Sozialversicherungsfreiheit liegt bei 3.120 EUR jährlich (260 EUR monatlich).
- Keine Beleihung, Abtretung, oder Verpfändung durch den Arbeitnehmer möglich.
- Auszahlung frühestens ab Alter 62.
- Volle nachgelagerte Besteuerung der Versicherungsleistungen.
- Volle Verbeitragung in der KVdR (Krankenversicherung der Rentner) (Ausnahme: privat Krankenversicherte).
-  Im Todesfall erhalten nur versorgungsberechtigte Hinterbliebene die volle Hinterbliebenenleistung; ansonsten beschränkt sich die Auszahlung auf ein Sterbegeld (derzeit 8.000 EUR)

Riester Rente

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Die Riester-Rente ist eine kapitalgedeckte Rentenversicherung, die vom damaligen Bundessozialminister Walter Riester ins Leben gerufen und zum 1.01.2002 eingeführt wurde. Anlass war die Rentenreform im Jahr 2001 (s.o.), die zu einer Absenkung des Rentenniveaus geführt hat. Mithilfe der staatlich geförderten Riester-Rente sollen alle, die von der Absenkung betroffen sind, die dadurch entstehende Versorgungslücke ausgleichen können. Die staatliche Förderung besteht dabei aus Zulagen und Steuervorteilen. 

Die Riester-Förderung können insbesondere erhalten:

- Arbeitnehmer und Auszubildende,
- rentenversicherungspflichtige Selbständige,
- Beamte, Richter, Zeit- und Berufssoldaten,
- nicht von der Sozialversicherungspflicht befreite geringfügig Beschäftigte,
- Entgeltersatzleistungsbezieher sowie erwerbsunfähige, erwerbsgeminderte und dienstunfähige Personen,
- Kindererziehende für die ersten 36 Kalendermonate nach Geburt und
- unter bestimmten Voraussetzungen Ehepartner von Förderberechtigten.

Vorteile:

- Hohe staatliche Zulagen, 175 EUR pro Jahr (Grundzulage), je kindergeldberechtigtem Kind 185 EUR, für ab 2008 geborene Kinder 300 EUR (Kinderzulage),
- je Förderberechtigtem unter 25 Jahren einmalig 200 EUR,
- darüber hinaus sind Steuervorteile möglich,
- nach herrschender Rechtsauffassung "Hartz-IV" - und Pfändungssicherheit des Vertragsguthabens in der Ansparphase,
- Summe der eingezahlten Beiträge und Zulagen wird garantiert,
- keine Beitragspflicht in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR),
- Rentenleistungen aus einer zusätzlichen Altersvorsorge (wie z.B. aus einem Riester-Vertrag) werden in einem bestimmten Umfang von der Anrechnung auf Grundleistungen freigestellt. Der monatliche Freibetrag beträgt 100 €. Eine übersteigende Rente wird bis zu einer definierten Obergrenze (2018: 208 €) mit 30 % berücksichtigt. Beispiel:
Die Rente beträgt 200 €. Der Freibetrag liegt dann bei 130 € (100 € + 30 % von 100 €)

Besonderheiten:

- Höchstbeitrag 2.100 EUR jährlich (Beiträge und Zulagen),
- Auszahlung frühestens ab Alter 62 und grundsätzlich als lebenslange Rente, 
- einmalige Kapitalauszahlung von 30 % des Vertragsguthabens möglich,
- Zulagen müssen beantragt und Änderungen gemeldet werden,
- bei förderschädlicher Verwendung sind die Zulagen und Steuervorteile zu erstatten, z.B. bei Kündigung des Vertrages,
- Keine Abtretung oder Verpfändung möglich und  volle nachgelagerte Besteuerung der Versicherungsleistungen.

Private Rentenversicherung

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Die private Rentenversicherung oder Kapitallebensversicherung ist eine in der Ansparphase ungeförderte Vorsorgeform. Leistungen kapitalgedeckter Lebens- oder Rentenversicherungen der 3. Schicht sind jedoch in der Auszahlphase steuerlich privilegiert, sofern die steuerlichen Rahmenbedingungen eingehalten wurden. Da die private Altersvorsorge staatlich nicht unmittelbar gefördert wird, unterliegt diese auch keinen diesbezüglichen Restriktionen und bietet somit die größtmögliche Flexibilität. Vorteilhaft ist zudem, dass der Status in den Sozialversicherungssystemen keine Rolle spielt. 


Eine private Rentenversicherung kann grundsätzlich von jeder natürlichen Person und - je nach Tarif - sogar von juristischen Personen abgeschlossen werden. 

Vorteile der Privaten Rentenversicherung:

- Beitragshöhe gesetzlich nicht begrenzt,
- auch Einmalbeitrage und Sofortrenten möglich,
- Zusatzversicherungen möglich (z.B. Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung),
- Garantieniveau kann durch entsprechende Tarifwahl frei bestimmt werden,
- bis zu 100 % freie Fondsanalage möglich,
- Beiträge können flexibel an die jeweilige Lebenssituation angepasst werden,
- Zuzahlungen sowie Teilauszahlungen möglich,
- Kündigung, Beleihung, Abtretung oder Verpfändung möglich,
- vollständige Kapitalabfindung zu Rentenbeginn möglich,
- Renten- oder Kapitalauszahlung unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich privilegiert (Ertragsanteilsbesteuerung bzw. Halbeinkünfteverfahren),
- Vertrag ist frei vererbbar

Besonderheiten:

- Keine staatliche Förderung in der Ansparphase,
- Steuerlich privilegierte Auszahlung frühestens ab Alter 62,
- grundsätzlich keine "Hartz-IV"- und Pfändungssicherheit des Vertragsguthabens.

Wohnriester

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Die Grundlagen beim Wohnriester entsprechen ungefähr der "normalen" Riester-Rente. Allerdings gibt es einige Besondheiten/Nachteile, über die Sie vermutlich nicht informiert wurden.

Wie hilft Wohn-Riester Ihnen in Ihre Immobilie?

Der Gesetzgeber hat ebenfalls erkannt, dass die eigene Wohnimmobilie für viele Bürger eine fundamentale Komponente der Altersvorsorge darstellt. Auch hier wollte er unterstützend fördern und richtete die Möglichkeit des Wohnriesters ein. Dies geschah sicherlich auch ein wenig auf Druck der Bausparkassen. 
Grundsätzlich handelt es sich hierbei um einen Bausparvertrag bzw. ein Bauspardarlehen, in das neben Ihren Spar- bzw. Tilgungsraten auch die Riesterförderung mit einfließt. Durch die zusätzlichen Zahlungseingänge der Förderung wird der Bausparvertrag schneller zuteilungsreif, das Darlehen schneller getilgt. Insgesamt schließen Sie ihre Finanzierung also schneller ab und sparen damit Geld. Das klingt doch fast zu gut, um wahr zu sein, oder?

Die Sache mit der Steuer

Diese vereinfachte Darstellung wird leider auch von vielen Bausparkassen so oder so ähnlich in der Werbung verwendet. Was nicht ganz so deutlich angesprochen wird, ist die steuerliche Behandlung der Leistungen. Bei der Riester-Rente ist das relativ einfach, da man den Rentenbezug mit seinem persönlichen Steuersatz als Rentner voll versteuern muss. Bei Wohnriester geht das nicht, da ja keine Rente gezahlt wird, sondern ein Eigenheim finanziert wurde.
Beim Wohnriester gibt es daher ein fiktives Konto, das so genannte Wohnförderkonto. Auf diesem werden die staatlich geförderten Tilgungsleistungen und die darauf gewährten Zulagen sowie ggf. der Betrag, der aus einem Riester-Sparvertrag zum Wohnriestern entnommen wurde, erfasst. Als Ausgleich für die vorzeitige Nutzung des Altersvorsorgekapitals und zur  Gleichstellung mit anderen Riester-Produkten wird der in das Wohnförderkonto eingestellte Betrag in der Ansparphase am Ende eines jeden Jahres um 2 % erhöht. Der gewährte Vorteil muss im Rentenalter versteuert werden (nachgelagerte Besteuerung).
ACHTUNG! Riester wurde zur Schließung der Rentenlücke eingeführt. Durch die Steuer erhöht sich Ihre Rentenlücke allerdings noch weiter!

Die Riesterförderung muss zurückgezahlt werden, wenn die Wohnung verkauft oder vermietet wird. Hiervon gibt es sehr starre Ausnahmen. (beruflich bedingte Abwesenheit, Selbstnutzung ist wieder beabsichtigt und wird vor dem 67. Lebensjahr aufgenommen u.v.w.)

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