Kundenbewertung durch

Prof. (em.) Dr. Bernhard Sieland:

Verglichen mit den ca. 10 Beratungen bei Bank- und Versicherungsvertretern, die ich bisher erlebt habe, war die Honorarberatung durch Herrn Rettig ein Qualitätssprung ohne jeden Druck zu schnellen Entscheidungen und ohne überhebliches Spezialistengehabe. Das Beratungshonorar hat sich mehr als gelohnt.

Kurz: Herr Rettig ist in dem breiten Gebiet sehr sachkundig, klärt die Anliegen der Klienten und macht kreative Vorschläge mit Vor- und Nachteilen, ohne auf schnelle Abschlüsse zu drängen. 

Sie suchen die beste Altersvorsorge?

Die haben Sie schon gefunden, Sie sind es!

Nach über 10 Jahren in der Finanzbranche muss ich leider feststellen, dass Banken, Versicherungen usw. Ihrer Altersvorsorge eher im Weg stehen, als dass Sie Ihnen helfen. 

Warum das so ist?

Die Antwort ist relativ leicht:
Hohe Kosten und schlechte Anreizsysteme führen in die falsche Richtung.

Ihr Handwerker oder Taxifahrer stellt Ihnen eine Rechnung aus, wenn Sie eine Dienstleistung erhalten. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum die Beratungen bei Ihrem Vermittler oder Bankberater "kostenlos" sind?

Zum Glück hat sich in der Produktwelt einiges getan, so dass es endlich auch andere Wege als den der Provision gibt.

Sie suchen eine unabhängige, faire, transparente Beratung?


Allgemeine Informationen - Altervorsorge

Created with Sketch.

Was denken Sie: Wie viel Rente werden Sie einmal erhalten? Und was können Sie sich für die Summe monatlich leisten? 


Die Mehrheit der Bevölkerung schätzt die Höhe der späteren Rente zu hoch ein. Jeder Vierte sogar um mehr als 50%. Dabei liegen Wunschrente und Realität meist weit auseinander. 


Tatsächlich erhält statistisch gesehen jeder zweite Mann monatlich weniger als 1.050 € Rente. Bei Frauen sind es sogar weniger als 450 €. Auch die später zur Verfügung stehende Kaufkraft dieser Renten wird meist falsch eingeschätzt: Nur wenige denken an die Auswirkungen der Inflation. 


Wer im wohlverdienten Ruhestand ausschließlich auf seine spärliche gesetzliche Rente angewiesen ist, muss sich meist deutlich einschränken, auch vorhandene Rücklagen sind im Zweifel rasch aufgezehrt (Langlebigkeitsrisiko). Um einen Ruhestand ohne finanzielle Nöte sicherzustellen, ist der planmäßige Aufbau einer privaten oder betrieblichen Altersvorsorge unabdingbar. 

Mit einer Lebensversicherung können Sie Risiken, die Ihren Lebensunterhalt betreffen, auf Versicherungslösungen abwälzen - damit Sie zumindest in dieser Hinsicht Ihr Leben sorgenfrei genießen können. 

Drei Schichten zur individuellen Vorsorge

Unser System in Deutschland baut auf drei Schichten auf. Jede davon trägt ihren Teil zur Absicherung im Alter bei und wird unterschiedlich gefördert und steuerlich behandelt.

1. Schicht: Basisvorsorge (Gesetzliche Rente, Basis-Rente, berufstständische Versorgungswerke)
2. Schicht: Ergänzende erwerbsbasierende Zusatzvorsorge (Riester, betriebliche Altersvorsorge)
3. Schicht: Private Vorsorge (Private Rentenversicherung, Kapitallebensversicherung)

Betriebliche Altersvorsorge anhand der Direktversicherung

Created with Sketch.

Die Direktversicherung ist eine kapitalgedeckte Lebens- oder Rentenversicherung, die der Arbeitgeber als  Versicherungsnehmer und Beitragszahler für den Arbeitnehmer als versicherte Person abschließt und bei der der Arbeitnehmer bezugsberechtigt ist. Im Versorgungsfall zahlt der Versicherer dann die Leistung direkt an den Arbeitnehmer bzw. seine Hinterbliebenen aus. Beiträge des Arbeitnehmers aus dem ersten Arbeitsverhältnis werden staatlich gefördert, indem diese steuer- und sozialversicherungsfrei in die bAV eingezahlt werden können (sog. Entgeltumwandlung). Darauf besteht ein Rechtsanspruch (§ 1a BetrAVG). 

Die Förderungen der betrieblichen Altersvorsorge können nutzen:

- Arbeitnehmer und Auszubildende der Privatwirtschaft.
- "Beherrschende" Gesellschafter-Geschäftsführer unter bestimmten Voraussetzungen.
- Angehörige des öffentlichen Dienstes, wobei hier gesetzliche und tarifvertragliche Sonderregelungen gelten.
- Beamte und Selbständige können die bAV dagegen nicht beanspruchen. 

Vorteile der Direktversicherung:

- Hohe staatliche Förderung durch steuer- und sozialabgabenfreie Beiträge (Entgeltumwandlung),
- Summe der eingezahlten Beiträge und Zulagen wird garantiert,
- Beiträge können flexibel an die jeweilige Situation angepasst werden und Zuzahlungen sind möglich,
- nach herrschender Rechtsauffassung "Hartz-IV" - und Pfändungssicherheit des Vertragsguthabens in der Ansparphase,
- Vollständige Kapitalabfindung zu Rentenbeginn möglich.
bAV-Rentenleistungen werden in einem bestimmten Umfang von der Anrechnung auf Grundleistungen freigestellt. Der monatliche Freibetrag beträgt 100 €. Eine übersteigende Rente wird bis zu einer definierten Obergrenze von 30 % berücksichtigt. Beispiel:
Die Rente beträgt 200 € - Freibetrag liegt dann bei 130 € (100 € + 30 % von 200 € - 100 €)

Besonderheiten:

- Durch die Sozialversicherungsfreiheit der Beiträge verringern sich auch mögliche Ansprüche aus   Sozialversicherungssystemen (z.B. gesetzliche Rente, Arbeitslosengeld).
- Der steuerfreie Höchstbeitrag für Neuzusagen liegt 2018 bei 6.240 EUR pro Jahr (520 EUR pro Monat) - der Höchstbeitrag für die Sozialversicherungsfreiheit liegt bei 3.120 EUR jährlich (260 EUR monatlich).
- Keine Beleihung, Abtretung, oder Verpfändung durch den Arbeitnehmer möglich.
- Auszahlung frühestens ab Alter 62.
- Volle nachgelagerte Besteuerung der Versicherungsleistungen.
- Volle Verbeitragung in der KVdR (Krankenversicherung der Rentner) (Ausnahme: privat Krankenversicherte).
-  Im Todesfall erhalten nur versorgungsberechtigte Hinterbliebene die volle Hinterbliebenenleistung; ansonsten beschränkt sich die Auszahlung auf ein Sterbegeld (derzeit 8.000 EUR)

Private Rentenversicherung

Created with Sketch.

Die private Rentenversicherung oder Kapitallebensversicherung ist eine in der Ansparphase ungeförderte Vorsorgeform. Leistungen kapitalgedeckter Lebens- oder Rentenversicherungen der 3. Schicht sind jedoch in der Auszahlphase steuerlich privilegiert, sofern die steuerlichen Rahmenbedingungen eingehalten wurden. Da die private Altersvorsorge staatlich nicht unmittelbar gefördert wird, unterliegt diese auch keinen diesbezüglichen Restriktionen und bietet somit die größtmögliche Flexibilität. Vorteilhaft ist zudem, dass der Status in den Sozialversicherungssystemen keine Rolle spielt. 


Eine private Rentenversicherung kann grundsätzlich von jeder natürlichen Person und - je nach Tarif - sogar von juristischen Personen abgeschlossen werden. 

Vorteile der Privaten Rentenversicherung:

- Beitragshöhe gesetzlich nicht begrenzt,
- auch Einmalbeitrage und Sofortrenten möglich,
- Zusatzversicherungen möglich (z.B. Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung),
- Garantieniveau kann durch entsprechende Tarifwahl frei bestimmt werden,
- bis zu 100 % freie Fondsanalage möglich,
- Beiträge können flexibel an die jeweilige Lebenssituation angepasst werden,
- Zuzahlungen sowie Teilauszahlungen möglich,
- Kündigung, Beleihung, Abtretung oder Verpfändung möglich,
- vollständige Kapitalabfindung zu Rentenbeginn möglich,
- Renten- oder Kapitalauszahlung unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich privilegiert (Ertragsanteilsbesteuerung bzw. Halbeinkünfteverfahren),
- Vertrag ist frei vererbbar

Besonderheiten:

- Keine staatliche Förderung in der Ansparphase,
- Steuerlich privilegierte Auszahlung frühestens ab Alter 62,
- grundsätzlich keine "Hartz-IV"- und Pfändungssicherheit des Vertragsguthabens.

Wohnriester

Created with Sketch.

Die Grundlagen beim Wohnriester entsprechen ungefähr der "normalen" Riester-Rente. Allerdings gibt es einige Besondheiten/Nachteile, über die Sie vermutlich nicht informiert wurden.

Wie hilft Wohn-Riester Ihnen in Ihre Immobilie?

Der Gesetzgeber hat ebenfalls erkannt, dass die eigene Wohnimmobilie für viele Bürger eine fundamentale Komponente der Altersvorsorge darstellt. Auch hier wollte er unterstützend fördern und richtete die Möglichkeit des Wohnriesters ein. Dies geschah sicherlich auch ein wenig auf Druck der Bausparkassen. 
Grundsätzlich handelt es sich hierbei um einen Bausparvertrag bzw. ein Bauspardarlehen, in das neben Ihren Spar- bzw. Tilgungsraten auch die Riesterförderung mit einfließt. Durch die zusätzlichen Zahlungseingänge der Förderung wird der Bausparvertrag schneller zuteilungsreif, das Darlehen schneller getilgt. Insgesamt schließen Sie ihre Finanzierung also schneller ab und sparen damit Geld. Das klingt doch fast zu gut, um wahr zu sein, oder?

Die Sache mit der Steuer

Diese vereinfachte Darstellung wird leider auch von vielen Bausparkassen so oder so ähnlich in der Werbung verwendet. Was nicht ganz so deutlich angesprochen wird, ist die steuerliche Behandlung der Leistungen. Bei der Riester-Rente ist das relativ einfach, da man den Rentenbezug mit seinem persönlichen Steuersatz als Rentner voll versteuern muss. Bei Wohnriester geht das nicht, da ja keine Rente gezahlt wird, sondern ein Eigenheim finanziert wurde.
Beim Wohnriester gibt es daher ein fiktives Konto, das so genannte Wohnförderkonto. Auf diesem werden die staatlich geförderten Tilgungsleistungen und die darauf gewährten Zulagen sowie ggf. der Betrag, der aus einem Riester-Sparvertrag zum Wohnriestern entnommen wurde, erfasst. Als Ausgleich für die vorzeitige Nutzung des Altersvorsorgekapitals und zur  Gleichstellung mit anderen Riester-Produkten wird der in das Wohnförderkonto eingestellte Betrag in der Ansparphase am Ende eines jeden Jahres um 2 % erhöht. Der gewährte Vorteil muss im Rentenalter versteuert werden (nachgelagerte Besteuerung).
ACHTUNG! Riester wurde zur Schließung der Rentenlücke eingeführt. Durch die Steuer erhöht sich Ihre Rentenlücke allerdings noch weiter!

Die Riesterförderung muss zurückgezahlt werden, wenn die Wohnung verkauft oder vermietet wird. Hiervon gibt es sehr starre Ausnahmen. (beruflich bedingte Abwesenheit, Selbstnutzung ist wieder beabsichtigt und wird vor dem 67. Lebensjahr aufgenommen u.v.w.)

Kontakt